Aktualisiert: 20.11.2017
Pressemeldung 21. September 2016
Gestern wurde vom Senat der Bau des langen Altonaer Deckels über die A7 beschlossen. Der geplante Lärmschutzdeckel wird eine Länge von 2,3 km haben. Die Bürgerschaft hatte in einem interfraktionellen Antrag den Senat 2014 dazu aufgefordert die Planungen für die im Altonaer Konsens beschlossene längere Überdeckelung zu beginnen. Die zunächst auf Bundesebene geplanten 730 Meter waren vor allem bei den Altonaer Abgeordneten auf entschiedene Ablehnung gestoßen.
Die Autobahn trennt schon seit den 70er Jahre die Stadtteile Bahrenfeld und Othmarschen in der Mitte durch. Die Altonaer Bürgerinitiative Ohne Dach ist Krach fordert schon seit über zwanzig Jahren einen Deckel für die A7. Lange Jahre kämpften aber auch Bürgerinitiativen wie Apfelbaum braucht Wurzelraum für den Erhalt von Kleingärten rund um die A7. Da die Finanzierung des Deckels, insbesondere in der jetzt beschlossenen langen Variante, überaus anspruchsvoll ist, wurde lange Jahre über Möglichkeiten der Gegenfinanzierung durch den Verkauf von (Garten-) Flächen diskutiert.
Nun entsteht über der Autobahn ein Grünzug, der sich vom Volkspark bis zur Elbe zieht - ganz so, wie ihn schon der ehemalige Altonaer Bausenator Gustav Oelsner Anfang in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erdacht hatte. Auch für die Kleingärten gibt es Lösungen und zudem entstehen Räume für neuen Wohnungsbau, den der Bezirk Altona dringend benötigt.
Gabi Dobusch: "Ich freue mich sehr, dass dieses für meinen Wahlkreis Altona so wichtige Projekt endlich in unserem Sinne, d.h. zum Wohle Altonas entschieden ist. Perspektivisch wird sich die Wohnqualität in den Stadtteilen Bahrenfeld, Othmarschen und Flottbek dadurch entscheidend verbessern."